Kann man KI in der Augenoptik mit dem Ei des Kolumbus vergleichen?

Die Redensart „Das Ei des Kolumbus“ steht für eine verblüffend einfache Lösung. Und ja, dieser Satz könnte bereits die alleinige Antwort geben. Denn obwohl künstliche Intelligenz an sich komplex ist, ist ein Augenscreening mit der KI-Software von RetinaLyze sehr intuitiv. Aber hinter der Redensart steckt noch weit mehr. 

Um dies zu belegen, ziehen wir die Entstehung der Redensart gemäss dem italienischen Reisenden und Historiker Girolamo Benzoni bei: 

Christoph Kolumbus wird nach der Rückkehr aus Amerika bei einem Essen vorgeworfen, dass jeder die „Neue Welt“ hätte entdecken können. Dieser Provokation entgegnet Kolumbus mit einer scheinbar unlösbaren Aufgabe: Die Anwesenden sollten ein gekochtes Ei auf der Spitze aufstellen. Unzählige Versuche wurden unternommen. Keiner wusste Rat. Niemand konnte die Aufgabe erfüllen. Daraufhin baten die Anwesenden Kolumbus es selbst zu versuchen. Dieser schlägt sein Ei kurzerhand mit der Spitze auf den Tisch, sodass dieses leicht eingedrückt stehen bleibt. Die Menge protestiert lauthals, dass sie dies auch so hätten machen können. Kolumbus soll darauf geantwortet haben: „Der Unterschied meine Herren ist, dass Sie es hätten tun können, ich hingegen habe es getan.“ 

In den letzten sechs Jahren überzeugte das KI-basierte Augenscreening von RetinaLyze hierzulande immer mehr Augenoptiker. Unter Ihnen auch das Unternehmen „Die Brille“ rund um die Inhaber Klaus Keller, Tobias Sterzinger und Ursula Gassmann-Dibal.


Das Ei des Kolumbus bei Die Brille

Wohltuend anders – so lautet der Claim bei Die Brille. Die Brille ist deutschlandweit an fünf Standorten vertreten. An drei dieser Standorte (Schweinfurt, Würzburg und Volkach) betreibt Die Brille ihr sogenanntes SmartSehManagement. Denn schon früh haben sich die Unternehmer Gedanken gemacht, wie sie als Marke und Kompetenzzentrum rund ums Sehen in den Köpfen der Kundschaft verankert bleiben können. Geschah dies früher über das Angebot an Markenbrillen und qualitativ hochwertigen Brillengläsern, ist dies heute zunehmend auch über die erweiterte Dienstleistung rund um die Augengesundheit zu erreichen. 

„Nur der Überzeugte überzeugt.“ Zitat: Joseph Joubert 

Treu dieser inneren Haltung geht das Team von Die Brille täglich auf die Bedürfnisse seiner Kundinnen und Kunden ein. Langes gutes Sehen durch eine optimale Sehhilfe und ein umfassender Augencheck stehen im Mittelpunkt.


In den letzten Monaten hat das Thema Gesundheit nochmals deutlich an Stellenwert gewonnen. Sich gesund zu ernähren und auf seinen Körper zu achten ist zu einem Lifestyle geworden. Erklären Augenoptiker die Vorzüge von UV- und Blaufilter bei Brillengläsern, kann ein Beratungsgespräch hin zu einem erweiterten Augencheck fast automatisch empfohlen werden. 


An dieser Stelle hat Die Brille als Erweiterung ihres SmartSehManagements zusätzlich das Augenscreening vom vorderen und hinteren Augenabschnitt eingeführt. Dieser Lösung gaben sie den eingängigen Namen: VisuCare. – Sie haben es einfach getan/eingeführt und dies erfolgreich. 


Unter der Berücksichtigung der Unternehmenswerte und -ziele sowie den nachstehenden Vorteilen fiel die Wahl für das Augenscreening des hinteren Augenabschnitts auf die RetinaLyze®-Software. „Die KI-basierte Technologie faszinierte uns und passt perfekt zu uns und unserer Kundschaft“, so Klaus Keller. «Wichtig ist es, wenn künstliche Intelligenz zum Einsatz kommt, bei der Begleitung dennoch die Sprache der Kundinnen und Kunden zu sprechen. Zur Erklärung, wie RetinaLyze® arbeitet, greife ich gerne auch mal auf einen ganz einfachen Vergleich mit „Gummibärchen“ zurück. Dabei hat die KI bildhaft gesprochen die Aufgabe, auf einem Förderband nur grüne Gummibärchen als einwandfrei zu deklarieren. Erscheint ein Gummibärchen, das nicht vollständig grün ist oder sogar ganz andersfarbig ist, erkennt die KI dies und hält schriftlich diese Abweichung fest.“


Klaus Keller gibt auch zu, dass ein gewisser regionaler Vorteil ihm und seinem Unternehmen bei der Einführung vor 15 Monaten in die Hände gespielt hat: „Die Gegend steht dem Thema ‚künstliche Intelligenz‘ relativ offen gegenüber. Denn KI wird in der Region bereits seit vielen Jahren im Industriesektor eingesetzt.“ 


5 wesentliche Vorteile, wieso Die Brille auf RetinaLyze® gesetzt hat: 

1. Passend zu bestehendem Angebot und unseren Werten (integrierbar in bestehende Abläufe und Systeme)

2. Intuitiv zu bedienen sowie freie Wahl der Hardware

3. Mehrwert für unsere bestehende Kundschaft (Kundenpflege und -bindung)

4. Volle Freiheit beim täglichen Arbeiten mit unseren Kundinnen und Kunden (RetinaLyze®-Software gibt den Statusbericht in Echtzeit aus)

5. Abheben vom Angebot/der Ausrichtung anderer Augenoptiker

Trotz der klaren Vorteile von einem Augenscreening mit künstlicher Intelligenz begegnen Augenoptiker dieser Lösung noch zurückhaltend. Aber wieso eigentlich? Nutzen wir nicht alle bereits privat unzählige digitale Gadgets? Diese wollen und können wir uns doch alle nicht mehr wegdenken? Das Smartphone und die Smartwatch sind unser ständiger Begleiter und mit Ihnen halten die zahlreichen Apps uns über unseren Gesundheitszustand und Fitnesslevel auf dem Laufenden. Allenfalls lassen wir uns grundsätzlich im privaten Rahmen eher auf neue Technologien ein und sind experimentierfreudiger?



RetinaLyze System (Switzerland) GmbH
Haldenrainstrasse 42
8404 Stadel – Winterthur
Switzerland
Telefon +41 79 917 47 87

info@retinalyze.ch

www.augenscreening.eu


RetinaLyze® Augenscreening auf DR, AMD und das Glaukom kurz erklärt

Die RetinaLyze®-Software (SaaS-Lösung) überprüft mittels künstlicher Intelligenz beide erstellten Fundusfotos auf eventuelle Auffälligkeiten, welche auf diabetische Retinopathie (DR), die trockene altersbedingte Makuladegeneration (trockene AMD) und/oder auf ein Glaukom (Grüner Star) hindeuten können. Die Rückmeldung selbst erfolgt innerhalb von 30 Sekunden in einem übersichtlichen, leicht verständlichen Bericht: Auffälligkeiten werden mittels Ampelsystem und einer Empfehlung für das weitere Vorgehen zurückgemeldet (erneute Kontrolle in einem Jahr und/oder weitere Abklärung durch einen Augenarzt). Entstehen bei einem Augenscreening Fragen, kann der Anwender über den Login-Bereich einen Back-up-Augenarzt schriftlich beiziehen.

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